Hey, ich bin Fly
Hey, ich bin Fly

Meine Ausbildung

24.05.2014 Wesenstest

31.01.2015 Prüfung zum Theraphiehund

20.06.2015 Begleithundeprüfung

 

Weitere Informationen sind auf dieser Seite aufgeführt

25.05.2014

 

An dieser Stelle berichte ich ein wenig, was mein Frauchen und Herrchen alles mit mir anstellen, damit ich Spaß habe und auch etwas lerne.

 

An allem Schuld ist außerdem Sam, das war der Hund, der vor mir bei Herrchen und Frauchen lebte. Er war ausgebildeter Theraphiehund und hat viele Prüfungen absolviert. Wen es interessiert klickt einfach hier drauf www.sam-flatcoated-retriever.de.tl

 

Also mußte ich auch von Anfang an ran.

 

Zunächst ging es in die Hundeschule und hier in den Welpenkurs bei Oki. Ganz ehrlich, für mich war das immer eine "Spaßstunde" und ich denke, Frauchen und Herrchen haben hier ihr Wissen aufgefrischt.  Ich fand es toll mit anderen Hunden zu toben und habe mich immer auf diese lustige Ausbildung gefreut.

 

Danach ging es mit den gleichen Kollegen aus dem Welpenkurs weiter, nämlich in die Junghundeausbildung. Schade, hier durfte ich und meine Kollegen nicht mehr so toben wie wir wollten. Im Gegenteil, immer wurde mit einem von uns eine Übung gemacht und wenn es klappte, gab es Leckerlies und Beifall. O.k., die Leckerlies schmeckten und der Beifall tat gut aber die Übungen forderten schon ganz schön meine Konzentration.

 

Zuhause wurden dann die Übungen immer wieder gemacht. Der Vorteil ist, ich kann diese nun auswendig und sie strengen mich nicht mehr an. Leckerlies und Lob gibt es noch immer, find ich klasse.

 

Dann kam Horst mit den grünen Dingern (ich glaube man nennt sie Dummies) ins Spiel. Ständig werden die weggeworfen oder irgenwo hingelegt bzw. versteckt und ich kann dann wieder für Ordnung sorgen und die Dinger suchen und wieder zu Frauchen zurückbringen. Aber auch hier gibt es Lob und Leckerlies, so dass das ganze auch Spaß macht.

 

Vor einer Woche kam dann die nächste "Lehrstunde" und dauerte ein ganzes Wochenende, weitere werden folgen. Trainiert wird bei

www.socialdogs.de. mit dem Ziel, dass ich ein ausgebildeter Theraphiehund bin. Mir ist noch nicht ganz klar, was da so alles passiert, aber ich werde es erleben und euch berichten. Komisch war nur, dass von den 9 Kollegen die da waren, zwei zukünftig nicht mehr mitspielen dürfen.

 

Der Höhepunkt fand dann am letzten Wochenende statt. Auf einer großen Wiese waren ganz viele Sachen aufgestellt und plötzlich kam eine Richterin (nicht wie üblich in einer Robe sondern in Sportkleidung) auf mich zu. Frauchen und Herrchen wurden ausgefragt und dann war ich dran. Zunächst spazierte ich mit Frauchen und Herrchen über die Wiese, mußte mich seitlich hinlegen und die Richterin streichelte mich. Dannach kamen ganz viele Menschen auf mich zu und machten einen engen Kreis. Frauchen stand zunächst auch im Kreis, ging dann raus und rief mich. Denen habe ich dann mal gezeigt wie cool ich bin und durfte deshalb auch wieder zu Frauchen. Weiter ging es mit spazierengehen und ich habe mir mal die ganzen Dinger angeschaut, die da so aufgestellt waren, echt interessant. Die Dosen habe ich gleich mal umgeschmissen, es sollte ja Stimmung in die Bude kommen, die Richterin fand das echt Klasse. Plötzlich knallte es, da hatte doch jemand geschossen. Den mußte ich mir anschauen und stellt euch vor, der hat doch noch zweimal geschossen. Also, ich nichts wie hin zu dem Typen und weil er mir gefiel, habe ich ihn auch kurz geschleckert, wieder sehr zur Freude der Richterin. Am Schluß sprach die Rchterin noch lange mit Frauchen und Herrchen und hat ihnen dann ein Papier gegeben, das zeige ich euch nunmehr.

 

 

 

31.01.2015

 

Heute war ich in Münster und habe meine 1 Jahr andauernde Theraphiehundeausbildung abgeschlossen. Was soll ich sagen, ganz schön anstrengend die Angelegenheit.

 

Vor einem Jahr, als ich das erste Mal in Münster war, dachte ich: Hurra ein neuer Spielplatz. Man fährt zwar ziemlich lange von Berleburg nach Münster, aber das spielen macht Spaß. Kurz darauf merkte ich jedoch, spielen ist hier nicht angesagt, hier wird gearbeitet. Aber auch dies hat mir jede Menge Spaß bereitet und heute war es besonders aufregend. Selbst mein Frauchen war angespannt, ich hab es genau bemerkt.

 

Irgendwie hab ich aber, so glaube ich zumindest, nicht alles verkehrt gemacht, denn es gab nach meiner Übung sehr viel Beifall und auch noch eine Urkunde.

 

 

und hier die Beurteilung

20.06.2015

 

War heute auf einem großen Hundeplatz und da waren jede Menge Hunde und Menschen. Diese durften jedoch nicht auf das Gelände, sondern alle warteten an der Straße und nur ein Hund mit Herrchen oder Frauchen durfte zunächst auf den Platz. Hier machten alle die gleiche Übung. Komisch, bei einigen wurde nach der Übung ablaudiert, bei anderen was es ganz ruhig nach der Übung. Erst als alle Paare die Übung gemacht hatten, durften alle auf den Platz.

Ein großer Mann hielt eine Ansprache und gab dem einen oder anderen Herrchen oder Frauchen einen Pokal und eine Urkunde. Viele Gesichter strahlten, aber es gab auch traurige Blicke.

Dann wurde Sekt gereicht, Bier und Wein gedrunken und Würstchen gebraten. Am Ende lachten dann doch alle wieder. Ich habe ausserdem auch einen Pokal und eine Urkunde erhalten.

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© Helmut Kessler